#299 40.000 Hektar Wildzählung: Hinter den Kulissen des Riesenprojekts
Shownotes
In dieser Podcastfolge geben wir einen exklusiven Einblick in eines der größten Wildmonitoring-Projekte, das wir bisher durchgeführt haben. Gemeinsam mit erfahrenen Rotwildexperten haben wir eine zusammenhängende Fläche von rund 40.000 Hektar mithilfe moderner Wärmebilddrohnen erfasst und Rot- sowie Rehwild systematisch gezählt. Dabei sprechen wir über die Planung, den Ablauf und die besonderen Herausforderungen eines Projekts dieser Größenordnung.
Wir erklären, warum die Zählung nachts durchgeführt wurde, wie mehrere Drohnenteams parallel gearbeitet haben und welche Rolle Wärmebildtechnik, GPS-Markierungen und künstliche Intelligenz bei der Erfassung der Wildbestände gespielt haben. Außerdem zeigen wir, wie Doppelzählungen vermieden werden konnten und weshalb eine strukturierte Einsatzplanung entscheidend für belastbare Ergebnisse ist.
Darüber hinaus sprechen wir über die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Rotwildsachverständigen und Behörden sowie über die Bedeutung objektiver Datengrundlagen für Wildtiermanagement, Jagd und Waldentwicklung. Diese Folge liefert spannende Einblicke in moderne Wildzählungen und zeigt, welche Möglichkeiten aktuelle Drohnentechnik heute bereits bietet.
Themen dieser Folge: • Wildzählung mit Wärmebilddrohnen • Großprojekt über rund 40.000 Hektar • Rot- und Rehwildmonitoring bei Nacht • Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Tiererkennung • GPS-Markierungen und digitale Datenerfassung • Planung und Koordination mehrerer Drohnenteams • Vermeidung von Doppelzählungen • Zusammenarbeit mit Gemeinden und Rotwildsachverständigen • Objektive Datengrundlagen für Jagd und Waldmanagement • Chancen moderner Drohnentechnik im Wildmonitoring Eine Folge für Jäger, Behörden, Forstbetriebe, Wildbiologen und alle, die sich für modernes Wildmonitoring, innovative Drohnentechnik und datenbasierte Bestandserfassungen interessieren.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich habe eine Agenda für den Vortrag, einmal ganz kurz Vorstellung.
00:00:04: Wer sind wir?
00:00:05: Was machen wir?
00:00:06: Warum wurden wir auch beauftragt?
00:00:07: Das ist auch ein Thema der Expertise.
00:00:10: Was wurde durchgeführt?
00:00:11: Wie wurde die Zählung durchgeführt?
00:00:13: Erklärung des beflogenen Gebietes.
00:00:15: Ergebnisse der Zählungen – da übergebe ich aber nachher an den Änderern, der die Interpretation der Ergebnisse macht.
00:00:20: Für mich ist es immer ganz wichtig wie ein Dienstleister.
00:00:23: Ich selber und dann manchmal die Überleitung bin auch Jäger!
00:00:28: Und das seit Kind auf, also ich bin schon immer in einer jagdlichen Familie aktiv.
00:00:34: Mein Vater war Jäger und wir in der Firma sind auch zu neunzig Prozent Jägers.
00:00:40: Ich bin der Geschäftsführer der Firma Copta Pro, bin auch ausgebildeter Hubschrauber Berufspilot.
00:00:45: Daher kamen so ein bisschen die Symbiose zu der Drohntechnik noch Führerscheinprüfer und dadurch dass das Thema Jagd natürlich ein großes Thema in meinem Leben ist eine große Passion Hobby darf man ja nicht sagen haben wir uns dann natürlich auch zu entschieden diese Technik einzusetzen in diesen Bereichen wie zum Beispiel dem Wild Monitoring Und das haben wir relativ früh gemacht.
00:01:03: Die ersten Zählungen haben wir durchgeführt vor acht Jahren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungsanstalten und so haben wir uns einfach Expertise aufgebaut, tatsächlich war die Technik damals noch nicht auf einem Level dass man das hätte überhaupt durchführen können.
00:01:18: also da war zwei tausend zwölft tatsächlich das Flugzeug die beste Alternative das durchzuführen.
00:01:23: Heute sieht das ein bisschen anders aus.
00:01:25: Wir haben ohne dass die Befliegungen des Flugzeugs jetzt schlecht zu machen, wir haben ein paar Probleme, die einfach so ein Flugzeug mit sich bringt.
00:01:32: Ein Flugzeug kann nicht stehen bleiben und kein verdecktes Wild finden.
00:01:37: Und wenn man so eine Befligung durchführt dann soll es ja auch ein vernünftiges Ergebnis rauskommen.
00:01:42: also wir kriegen Fläche über fliegen die und dann soll eben dieses Ergebnis präsentiert werden was wir heute tun.
00:01:49: Die Interpretation überlasse ich dann den Rotwell Sachverständige an den Gemeinden usw.
00:01:55: Also, was haben wir durchgeführt?
00:01:57: Ich glaube das interessiert auch so dieser Ablauf.
00:02:00: wie ist das Ganze durchgeführt worden?
00:02:02: ich kann von vorne rein sagen dass war aktuell nachweislich größte Projekt, das zumindest mal in Europa durchgeführt wurde.
00:02:11: Ich bin noch am Recherchieren, aber ich gehe davon aus dass auch Weltweiß das größte Projekt war, jetzt wächst oder zumindest zu dem Thema Rotwild auf zusammenhängender Fläche mit Drohnen durchgeführt.
00:02:20: War für uns eine Herausforderung muss ich ehrlich sagen würde lügen wenn ich sage oh ja viertausend Hektar die macht man mal ganz einfach.
00:02:27: so hatte da aber einen sehr guten Partner an dieser Stelle auch ein ganz großes Dankeschön als rot-wild Sachverständiger, der das überhaupt möglich gemacht hat.
00:02:36: Weil wir als Firma können das durchführen.
00:02:37: aber wir brauchen natürlich auch ein Partner also im Prinzip jemanden der das ganze organisiert die Kommunikation mit den Gemeinden macht und die Flächen uns zur Verfügung stellt, uns unterstützt.
00:02:47: was das Thema Genehmigung angeht Wir haben durchgeführt eine Befliegung von vierzigtausend Hektar.
00:02:52: Das war eine zusammenhängende Fläche Von vierzig tausend hektar haben dort Rot und Riewelt gezählt Bei Nacht, also wir haben nicht über Tag gezählt bei Nacht.
00:03:00: Hintergrund dieser Zählung bei Nacht hat folgende Vorteil A- Wir müssen uns natürlich ein Zählfenster festlegen.
00:03:07: wann führen wir so eine Zähnung durch?
00:03:09: das heißt wir haben uns dann auf die erste Märzwoche geeinigt Puffer Woche zweite März woche.
00:03:14: und da kann man natürlich nicht unbedingt ins Wetter gucken und sagen ja an den Tagen wird super!
00:03:20: Ihr könnt aber zumindest mal sagen wenn wir es nachts machen haben wir keine Sonneinstrahlung die irgendwelche Ergebnisse verfälschen.
00:03:26: Wir haben also diese vierzigtausend Hektar Zählung dann geplant im Zusammenarbeit.
00:03:31: Dann wurde gesagt, wir sollen im Prinzip rot und rewelt auf dieser Fläche feststellen hauptsächlich Rotbild aber auch Teilflächen von verschiedenen Gemeinden auch rewbelt.
00:03:41: Wir machen das ganze nachts a wegen dem Wärmeunterschied, das heißt wir haben keine Sonneneinstrahlung aber auch nachts weil das Wechselverhalten vom Wild einfach da ist.
00:03:50: Das heißt Rotwild findet sich einfacher wenn es aufm Feld steht gerade in großen Rudeln und wenn wir dann fliegen und die im Endeffekt schon ein paar Videobespiele mitgebracht zählen.
00:03:59: Dann haben wir's auch einfacher um ein gutes Zählergebnis zu bekommen.
00:04:04: Was machen wir?
00:04:04: Wir fliegen über so ein vorgegebenes Gebiet Suchen das Wild mit Wärmerbildkameras.
00:04:09: Die Befliegungen haben wir tatsächlich händig durchgeführt Obwohl die Drohnen mittlerweile auch alles selbstständig können, ich kann auch einfach sagen hier das ist mein Gebiet, fliegt da automatisch drüber und der an der Höhe und der in der Geschwindigkeit.
00:04:20: Ist aber tatsächlich langsamer und wir haben natürlich auch einen Wechselverhalten vom Rotwild und das wollten wir in dieser Befligung natürlich so gut ausgrenzen wie es nur geht.
00:04:30: Das heißt natürliche Grenzen wie Autobahn, Zäune... Ortschaften und so weiter, aber auch ganz klar in kürzester Zeit diese Fläche befliegen damit wir eben nicht ein Rudel irgendwo doppelt zählen.
00:04:43: Da komme ich gleich noch mal drauf zu sprechen.
00:04:45: Wenn wir das Bild dann gefunden haben mit einer Wärmebildkamera Normal-Bildkamera Nachtsicht und Scheinwerfer Das Kantasächtig-Ditrone hier alles Dann haben wir einen Markierungspunkt gesetzt GPS-Koordinat und haben die nach einer Legende benannt Gerade zu den Funktionen von so einer Drohne, damit man überhaupt ein Verständnis dafür kriegt.
00:05:06: So ein kleines Ding sieht jetzt wirklich beeindruckend aus, kann aber tatsächlich richtig was.
00:05:10: Wir haben hier eine komplett wasserdichte Drohnen nach IP-Vonfünfzig, das heißt wir hatten auch am zweiten Tag tatsächlich Regen.
00:05:16: Wir können bei strömendem Regen mit der Technik fliegen.
00:05:20: Um so eine Befliegung durchführen zu können brauchen wir eben eine Wärmebildkamera.
00:05:24: deswegen auch der Flug bei Nacht, damit wir keine Störffaktoren drin haben.
00:05:28: Wir haben eine Zoom-Kamera, eine Nachtsichtkamera und ein Laserentfernungsmesser mit dem wir eben diese GPS-Koordinaten setzen können.
00:05:35: Was wir auch erstmalig eingesetzt haben – das haben wir auch selber entwickelt – ist eine künstliche Intelligenz für die Tiererkennung.
00:05:41: Das heißt auf dem Controller, also auf dieser Fernsteuerung.
00:05:44: hier haben wir eine künstliche Intelligenz mitlaufen lassen, die uns dann quasi auch geholfen hat nicht nur das Tier zu finden sondern auch zu zählen.
00:05:52: Das heisst einfach wie viel die Anzahl wenn man so großes Rudel findet Dann fängt man sonst an, und dann geht es eben weiter.
00:06:02: Und die KI unterstützt uns dabei!
00:06:05: Dabei haben wir eine Flugzeit von vierundfünfzig Minuten pro Akku – eine sehr hohe Reichweite – und wir haben uns dazu entschieden, mehrere Piloten einzusetzen damit wir diese Fläche in kürzester Zeit gleichzeitig befliegen.
00:06:18: So sieht das Ganze aus mal über Tag.
00:06:21: Ich habe auch gleich noch ein Beispiel bei Nacht Links im Prinzip eine Wärmebildkamera, rechts die Normal-Bildkamera.
00:06:26: Das heißt aus einer hohen Höhe können wir jedes Bild eigentlich ansprechen, dass zum Beispiel Fuchs dann setzen wir den GPS-Koordinator würden sagen Fuchs oder hier auch das Geschlechterverhältnis.
00:06:39: okay, Bock!
00:06:42: All das.
00:06:42: Ansprache mache ich jetzt nicht aber es ist auf jeden Fall ein männliches Stück.
00:06:47: und das Ganze eben damit man sich so vorstellen kann wie das abläuft.
00:06:55: Man kann auch sagen, okay in welcher Klasse ist ungefähr der Hirsch.
00:06:58: Jetzt haben wir uns für den Zähltzeitraum März entschieden.
00:07:02: Wir haben auch noch mal ein Bild gleich beziehungsweise Video.
00:07:05: Warum haben wir jetzt für den zählt Zeitraum Märze entschieden?
00:07:08: Das ist auch ganz wichtig aus jagdlicher Sicht.
00:07:11: die Abschüsse sind bis Eintreisten Januar erledigt und im März sind die Stücke noch gerudelt.
00:07:17: Das heißt, wir haben natürlich bei den Hirschen schon Hirsche die abgeworfen haben.
00:07:20: Das ist klar aber das sieht man auch ich hoffe es ist hell genug gleich in dem Beispiel dass wir die Kolbenhirsche trotzdem erkennen können.
00:07:28: also unsere Aufgabe war nicht nur das Gebiet abzufliegen GPS Koordinaten zu setzen wenn was da ist sondern so gut wie es nur möglich war das Geschlechterverhältnis zu bestimmen.
00:07:38: und jeder der mal auf einem Drückjacht stand oder auf einen Hochsitz war unten Altier Und ein Schmaltier und einen Kalb gesehen hat, der weiß gut die kann man gut unterscheiden wenn sie zu dritt sind.
00:07:49: Aber aus der Luft sieht das ein bisschen anders aus.
00:07:53: Deswegen ist auch der Vorteil dass wir selber Jäger sind und uns mit dem Wildarten auseinander kennen so dass wir sagen okay Das ist ein Schmaltier, das ist ein Kalb, aber natürlich immer in gewissen Bereichen auch mit einem Fragezeichen wird da auch noch mal was zu sagen.
00:08:09: in der Interpretation, da die Schmaltiere ja zu Alltieren werden zum ersten vierten und die Kälber zu Schmaltieren werden haben wir dann eine bessere Tendenz.
00:08:19: Also wir haben auch das Geschlechterverhältnis gezählt.
00:08:20: hier nochmal so ein Beispiel wie dass bei Nacht aussieht links Wärmebild Und rechts.
00:08:26: ich hoffe wie gesagt es ist hell genug.
00:08:28: jetzt haben wir mit Scheinwerfer.
00:08:29: Das Wild stört sich tatsächlich nicht wenn man's nicht übertreibt.
00:08:32: das heißt Wir versuchen auch einen entsprechenden Abstand zu halten.
00:08:35: Hier sieht man schön die Spießer Die Haben Ja schon geschoben Und man sieht auch teilweise, also dann kann man im Prinzip jetzt eine GPS-Koordinate setzen die wir mit Abkürzungen dann versehen haben.
00:08:48: Hier im Wald noch mal ein Stück.
00:08:52: Jetzt ist ja auch ne ganz häufige Frage wie das ist wenn das Wild verdeckt steht beispielsweise.
00:08:57: es funktioniert tatsächlich auch sehr gut gerade weil wir nachts fliegen Wenn wir zum Beispiel ein großes Rudel haben Fliegen wir und verändern dabei den Winkel der Kamera Auch das ist ein Vorteil gegenüber dem Flugzeug Und können uns drehen.
00:09:08: Das heißt, wenn wir ein Stück irgendwo sehen, irgendwo schimmert was durch, drehen wir uns einmal und sehen dann ah okay das sind drei oder vier Stücke.
00:09:14: Das heisst, uns geht da eigentlich nichts durch die Lappen.
00:09:17: hier sieht man auch mal noch einen Hirsch ja?
00:09:19: Und nebendran auch nochmal ein Hirsch.
00:09:22: Hier sieht man ich meine dass war sogar ein Kolbenhirsch Ja also das sprechen wir dann auch an.
00:09:27: Wir haben uns die Stücke angeguckt GPS Koordinaten gesetzt im Foto gemacht und sind dann im Prinzip weitergeflogen.
00:09:33: Was sieht es aber auch vom Gebäude her?
00:09:35: Selbst bei Nebel funktioniert das relativ gut, hier auch noch mal in der Nachtsichtkamera, ja, d.h.
00:09:41: links-Wärmebild rechtsnachtsicht und so haben wir das im Endeffekt durchgeführt die Flächen beflogen wenn wir es gefunden haben, dass ganze nochmal im Detail angeschaut, ja genau.
00:09:55: also Gerade noch zu der Plan.
00:09:57: Ich glaube, das ist interessant wie wir das Ganze durchgeführt haben gerade auf so einer großen Fläche.
00:10:02: Wir haben uns dieses Zählgebiet tatsächlich vorher nicht vor Ort angeschaut Sondern nur mit geografischen Karten geplant.
00:10:09: Das heißt, Herr Lange war so nett und hat mir KML-Dateien geschickt von allen zählgebieten.
00:10:13: Die haben jetzt zusammen gefügt zu einem großen Zählegebiet Und haben dann gesagt okay diese Fläche muss beflogen werden.
00:10:19: Warum erzähle ich das?
00:10:20: Also erzähle ich weil wir diese Gebiete nochmal unterteilt haben in Teilbereiche, das heißt einmal in die verschiedenen Gemeinden für die auch später Auswertungsberichte erstellt werden sollten.
00:10:31: Aber auch in Teilbereichen, die die Piloten fliegen von ca.
00:10:34: tausend bis zweitausend Hektar, die ein Pilot in der Nacht abfliegt.
00:10:38: Dadurch haben wir aber auch reduziert dass wir Doppelzählungen haben.
00:10:42: Das heisst wenn ein Pilot eine GPS-Koordinate setzt war sie synchronisiert mit den anderen zehn Piloten die unterwegs waren.
00:10:48: Das heißt, die sehen diese GPS-Koordinaten und wenn sie dann beispielsweise auch mal außerhalb ihres Zellgebiets reingeguckt haben.
00:10:55: Und den Rudel von fünfzig Stück gesehen haben, die angesprochen haben... ...und das Rudel mit derselben Geschlechterverhältnis ist nachher rüber gewechselt,... ...dann hat der andere Pilot schon gesehen.
00:11:07: Ach an der Grenze hatte er das schon aufgenommen und dementsprechend haben wir die Doppelzählungen
00:11:11: rausgenommen.".
00:11:12: Ja, so konnten wir das sehr gut machen.
00:11:14: Das heißt nochmal zusammengefasst zehn Piloten verschiedene Zählbereiche die Flächen wurden geplant.
00:11:21: Dann haben wir natürlich auch noch Genehmigungen gebraucht ist auch interessant d.h.
00:11:24: einmal die naturschutzrechtliche Genehmigung Wegerechte.
00:11:28: Wir haben uns mit den Flugplätzen auseinandergesetzt.
00:11:30: da haben wir mal eine schöne Checkliste erstellt.
00:11:32: wenn einer Interesse daran hat gerne Bescheid sagen dass es auf dem Mist vom Herzen gewachsen wird wo wir gesagt haben wir so oft Ping-Pong hin und her gespielt dass wir gesagt haben, wir müssen mal eine Liste machen.
00:11:42: Was macht der Auftraggeber und was machen wir?
00:11:46: So sah das ganze Zählgebiet dann aus.
00:11:48: es war eine Fläche von neun dreißig tausend fünfhundert siebenundfünfzig Hektarysch rund immer gerne auf vierzigtausend auf.
00:11:53: Und da sieht man auch die verschiedenen Teilbereiche.
00:11:57: Die Legende, die wir benutzt haben.
00:12:00: Wir haben abkürzungen benutzt Das heißt wir haben immer die Anzahl Benutzt zum Beispiel Fünfmal RS Drei Mal RA fünfmal RH.
00:12:09: Und so haben wir das später ausgewertet und jede Gemeinde hat ein Auswertungsbericht bekommen mit Breitengrad, Längengrad und nochmal genau was für Wilde wir gefunden haben plus eine KML-Datei mit GPS-Koordinaten mit den Bezeichnungen die man auch vielleicht für die Fossbetriebe interessant in Kugels reinpacken kann damit man mal die Verteilung sieht.
00:12:33: Genau technische Einstellung ist auch interessant.
00:12:35: Wir sind nach Höhe von hundert bis hundertzwanzig Meter über Grund geflogen und haben dabei im Prinzip die Kamera in so einem Winkel so vorwärts gesetzt.
00:12:44: Und wenn wir eine Wärmequelle gerade nachts gesehen haben, auch wenn sie mein Dichten fischten, dann haben wir uns einmal gedreht, haben auch mal geleuchtet und dann haben mal gesehen okay das ist ein Rudel gewesen oder dass es ein einzelnes Stück rot fällt.
00:12:56: Am Schluss wurde dann einen Auswertungsbericht gemacht.
00:12:58: der war ein bisschen komplexer als der hier.
00:13:00: das ist nur ein Muster wo wir einmal gesagt haben ok das Zählgebiet beispielsweise hatte diese Fläche Die Piloten sind dort geflogen.
00:13:08: Wir haben so und so lange gebraucht, vielleicht auch zu der Länge der Befliegung.
00:13:12: wir haben insgesamt zwei Nächte gebrauchten.
00:13:15: Das heißt, wir haben das auch so getimt dass wir ungefähr zwanzigtausend Hektar in einer Nacht geflogen sind dieses ganze große Waldgebiet im Wald genommen haben damit wir auch da eine natürliche Grenze ziehen und sind dann in den nächsten Nachten ins nächste Zellgebiet und haben dann weitere Gebiete gezählt.
00:13:32: Das heißt zwei Tage, neun dreißig tausend fünfhundert siebenundfünfzig Hektar mit zehn Piloten an verschiedenen Standorten und eben noch das Rehwild dass da auf gewissen Teilflächen in gewissen Revieren mitgezählt wurde.
00:13:45: So sieht das wie gesagt aus, d. h., man hat einmal so ein Bild wo die GPS-Koordinaten aufgenommen wurden eine komplette Auflistung der GPS Koordinaten und unten nochmal eine Anzahl.
00:13:56: So seht es aus wenn das beflogen geworden ist, wenn mal die KML Dateien der Befliegungen in die Karte packt.
00:14:03: So soll es auch aussehen, dass alles ausgemalt ist.
00:14:05: Außer Orte haben wir natürlich gemieden und Autobahnen usw.
00:14:09: haben wir als natürliche Grenzen natürlich auch gemiedet.
00:14:12: Ja so viel zu der Befliegung.
00:14:16: ich würde sagen er führt jetzt mal eine Interpretation durch.
00:14:20: Ich möchte an dieser Stelle nochmal ganz ganz groß betonen Wir können nur das feststellen was da ist.
00:14:26: Wir sind Dienstleister.
00:14:27: Ich möchte mich in die Interpretations gar nicht einmischen.
00:14:31: Wir können nur sagen, wir sind genauso pro Wald wie Pro Jagd.
00:14:35: Und ich denke wenn das mit gutem Gewissen durchgeführt ist hat man eine Grundlage um damit zu arbeiten.
00:14:41: und was ich in den Gesprächen auf jeden Fall festgestellt habe jetzt mir die ganzen Gemeinden mal als Außenstehender dass hier immer sehr darauf geachtet wurde die Jagd und den Waldbau mit in den Fokus zu ziehen Und ich glaube, also so erlebe ich das nicht oft muss ich tatsächlich sagen und dass da an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet werden soll.
00:15:01: Und an dieser Stelle nochmal vielen Dank vor allem als Rotwild Sachverständiger, als Ansprechpartner für die ganze Befliegung.
00:15:09: Da hat richtig viel Arbeit reingesteckt.
00:15:11: seit August letzten Jahr waren wir daran.
00:15:13: aber auch ganz herzlichen Dank an die Gemeindevertreter und alle, die mitgewirkt haben, dass das Projekt zu durchgeführt werden konnte.
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